EAM as a Service

Enterprise Architecture Management Quick Start

Der Mittelstand hat vom Grundsatz ganz ähnliche Anforderungen an ein EAM wie große Konzerne, meistens aber keine gleichwertigen finanziellen oder personellen Ressourcen.

Die Einführung von EAM im Unternehmen erzeugt zudem Kosten, die zum Teil nicht unerheblich sind. Hier schlagen insbesondere die Lizenzkosten für EAM-Werkzeuge zu Buch. Mit dem Kauf eines Werkzeuges ist dann noch nichts gewonnen, aber je nach Lösung häufig bereits ein sechsstelliger Betrag ausgegeben. Zudem führt man sehr früh bereits eine Tool- und Methodik-Diskussion, was von den eigentlichen Herausforderungen eher ablenkt und unnötig Zeit kostet.

Mit ihrem Angebot EAM as a Service wendet sich die CTI an den Mittelstand, um diesem eine maßgeschneiderte Lösung zu unterbreiten, deren Einstiegshürden so gering wie möglich sind.

Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Inhalte und Vorteile von ‚EAM as a Service‘:

Unternehmen sind heutzutage einem immer rascheren Wandel ausgesetzt. Dieser wirkt sich auf die Organisation, die Geschäftsprozesse, die Anwendungen und die Infrastruktur der Unternehmen aus. Will man den Wandel erfolgreich für das eigene Unternehmen nutzen, benötigt man Transparenz und muss die Auswirkungen der einzelnen Einflussfaktoren auf das eigene Unternehmen einschätzen können.

Folgende Faktoren sind dabei zu beachten:

Business Strategie
Business Alignment: Die strategische Ausrichtung der IT-Architektur muss den Direktiven der Geschäftsstrategie folgen

  • Entflechtung (Carve Out, Unbundling): Das Management der IT-Architektur muss die strukturelle Auftrennung in neue legal entities unterstützen
  • Post Merger Integration: Der Zusammenschluss mehrerer Unternehmen stellt hohe Anforderungen an die Integrierbarkeit von IT-Architekturen
  • Konzentration auf Kernkompetenzen: Veränderungen in der Erbringung von (IT-)Dienstleistungen müssen durch die IT-Architektur unterstützt werden


Business- und Branchentrends

  • Industrialisierung: Best Practices aus dem Management von produzierenden Industrieunternehmen können auf IT-Architekturen übertragen
    werden
  • Professionalisierung: Ein steigender Reifegrad der IT-Organisation sollte sich in einer Verbesserung des Architekturmanagements widerspiegeln
  • Globalisierung: Die Notwendigkeit zur Unterstützung globaler Geschäftsprozesse stellt hohe Anforderungen an die IT-Architektur
  • Konsolidierung: Die Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen erfordert auch das Heben von Einsparungspotentialen im Rahmen der IT-Architektur


Gesellschaft und Gesetzgebung

  • Legal Compliance: Neue Anforderungen des Gesetzgebers (z. B. EuroSOX) erhöhen die Notwendigkeit zur Transparenz von IT-Architekturen und der durch sie unterstützten Geschäftsprozesse
  • Consumerization, Mobility, BYOD: Verstärkte Internetnutzung und die Verfügbarkeit von Mobiltechnologie seitens der Konsumenten ändern das Zugriffsverhalten auf Unternehmensanwendungen
  • Datenschutz- und Datensicherheit: Sowohl der Schutz personenbezogener Daten vor Mißbrauch, als auch der unberechtigte Zugriff Dritter auf Unternehmensdaten erfordern besondere Schutzmechanismen, die sich in der IT-Architektur und ihren Komponenten widerspiegeln müssen


IT-/Technologie-Trends

  • Neue Softwarepakete:
    z.B. SAP ERP 2005, SAP ERP 6.0, SAP B1, SAP A1S
  • Neue Integrationsplattformen:
    z.B. ESA, XI, Netweaver, …
  • Neue Entwicklungsparadigmen:
    z.B. AJAX, Cloud Computing, SOA
  • Neue Basistechnologien:
    z.B. Web 2.0, Web 3.0, RFID, Biometrie, …
  • Neue Kommunikationstechnologien:
    z.B. Voice over IP, Mobile Computing, WIMAX, …

Um die Chancen des Wandels erfolgreich für sich zu nutzen und die notwendigen Veränderungen umsetzen zu können, benötigen die Mittelstands-Unternehmen ein effektives Architekturmanagement, das Transparenz schafft und die Basis für die richtigen Entscheidungen bildet.

Die Mittelstands-IT befindet sich dabei in einer Zwickmühle. Auf der einen Seite wachsen ständig die Herausforderungen, den Anforderungen der Business-Seite gerecht zu werden, die Komplexität der IT steigt und damit auch das Risiko Fehler zu machen. Dabei kommt noch hinzu, dass viele Felder gar nicht adäquat mit Mitarbeitern besetzt werden, sei es, dass nicht die richtigen Skills vorhanden sind oder  dass der generelle Kostendruck zu einer sehr dünnen Personaldecke geführt hat.

 

Wachsende Anforderungen:

  • Hoher Projektdruck: Umsetzung einer Vielzahl von Anforderungen seitens der Fachbereiche
  • Wachsende gesetzliche Auflagen: Hohe Aufwendungen für Compliance-Vorgaben
  • Hoher Wettbewerbsdruck: Internationalisierung des Geschäfts, Innovationsfähigkeit gefragt
  • Merger & Acquisitions oder Carve-outs: Diese erfordern zusätzliche Anstrengungen  seitens der IT. Entscheidungen werden auf Basis unzureichender Informationen getroffen

Wachsende Komplexität der IT:

  • Vielfach wurden Lösungen ad-hoc installiert, Abhängigkeiten sind vielfach nicht bekannt, heterogene Systemlandschaften und Insellösungen existieren, die IT ist in der Komplexitätsfalle
  • Aufgrund der Komplexität dauern Projekte vielfach zu lang
  • Businessseite verlangt nach schnell umzusetzenden Lösungen: Architektur muss flexibler werden


Mangel an Ressourcen:

  • Komplexität bindet Ressourcen im Betrieb, diese fehlen vielfach zur Umsetzung von IT-Projekten
  • Die IT-Leitung hat kaum Zeit sich mit zukunftsgerichteten Themen, wie SasS, Cloud Computing, SOA und Geschäftsprozess-Themen auseinander zu setzen
  • Outsourcing wäre eine Möglichkeit, aber die Transparenz fehlt


Hoher Kostendruck:

  •   Notwendigkeit ständige Produktivitätsverbesserungen zu erzielen
  •   Kostenvorteile müssen vielfach an den Kunden weitergegeben werden
  •   IT-Budgets stagnieren oder werden nach unten gefahren

CTI CONSULTING bietet für Ihre Mittelstands-IT eine maßgeschneiderte Lösung für das Unternehmensarchitekturmanagement
EAM as a Service mit folgenden Leistungen an:

Betrieb EAM-Tool

  • Initiale Befüllung eines EAM-Tools mit Ihren Unternehmensdaten (Architekturkomponenten und Ihrer Verknüpfungen, wie Geschäftsprozesse, Anwendungen & Schnittstellen sowie Infrastruktur-Komponenten
  • Darstellung bestimmter Sichten: Mapping Anwendungen gegen Prozesse, unterstützte Plattformen
  • EAM-Reports: Kritische Geschäftsprozesse etc., Abhängigkeiten bestimmter Anwendungen
  • Individuelles EA-Coaching, um das Architekturmanagement organisatorisch zu verankern


Unsere Experten unterstützen Sie dabei, eine für Sie passende Lösung zu finden: Ja nach Größe, Komplexitätsgrad Ihrer IT und Ihren Anforderungen an das eigene Unternehmen kann die CTI Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot für EAM as a Service unterbreiten:

 

Wir bieten Ihnen dabei die Wahl unter folgenden Grundangeboten für das Hosting der EAM-Tools:

  • Service auf Basis einer hochskalierenden, hochintegrierbaren kommerziellen EA-Softwarelösung
  • Service auf Basis Architekturmanagements einer mittelstandsgerechten und leistungsfähigen kommerziellen EA-Softwarelösung
  • Service auf Basis einer kostengünstigen Einstiegsvariante mit leistungsfähiger Open-Source-Lösung


Wir beraten Sie bei der Auswahl einer für Sie optimalen Lösung und konfigurieren die Lösung entsprechend Ihrer Anforderungen.

Ihre Vorteile:
Minimierung des Risikos von Fehlinvestitionen

  • Die Einführung eines EAM-Programmes wird gerade seitens mittelständischer Unternehmen schnell ein teures Unterfangen: Toolauswahl, Lizenzkauf, Tool-Einführung, hierbei lauern Kostenfallen und Akzeptanz-Themen im eigenen Unternehmen
  • EAM as a Service bietet einen Einstieg in die Hebung von EAM-Potenzialen bei geringstmöglichem Risiko, definierten Leistungen, SLAs und höchstmöglicher Transparenz

Lösungsorientierter Ansatz:

Im Mittelpunkt des Interesses der Stakeholder von EAM-Initiativen steht die Beantwortung wichtiger Fragen:

  • Wo und wie kann ich meine Anwendungskosten am nachhaltigsten senken?
  • Wie kann ich die Prozesse nach dem Merger am besten harmonisieren?

Die fortwährende Beschäftigung mit Toolfragen lenkt den Blick vom Wesentlichen ab.

Geringere Kosten

  • Hohe Kapitalbindungskosten durch eine hohe Anfangsinvestition werden vermieden
  • Die Kosten für Betriebsleistungen (Hardware, Softwareupdates, Personal) werden zwischen den Servicebeziehern aufgeteilt
  • Es werden nur die Leistungen verrechnet, die auch wirklich benötigt werden
  • Bestehende Reports und Architektursichten können leicht auf andere Nutzer angepasst werden und müssen nicht kundenindividuell entwickelt werden. Economies of Scale werden weitergegeben

 

Hohe Flexibilität

  • Der Nutzer kann selbst bestimmen, wie lange er den Service bezieht
  • Falls er auf den Eigenbetrieb eines EAM-Tools umsteigen möchte, wird die Transition durch CTI unterstützt (Übergabe Repository des EAM-Werkzeugs)
  • Wird ein anderes Werkzeug im Eigenbetrieb gewünscht, kann auf Wunsch die Migration durchgeführt werden

Nutzung des Expertenwissens der CTI

  • CTI besitzt sowohl in EAM-Beratungsthemen als auch in EAM-Toolbetriebs- und Modellierungsthemen hohe Kompetenz
  • Aufgrund der Komplexität von EAM-Projekten kann die Nutzung unseres Coaching-Ansatzes dabei unterstützen, Fehler beim Aufbau eines Architekturmanagements zu vermeiden, die den Erfolg des Projektes gefährden  könnten